Im August hatten wir die einmalige Gelegenheit die wunderschöne Stadt Dresden bei tollem Sommerwetter zu besuchen. Sie gilt als eine der grünsten Städte Deutschland und auch der Lärmpegel hält sich in Grenzen. Dresden wird selten als klassische Städtereise geplant - ein Fehler! Denn im historischen Zentrum findet man Bauten aus verschiedenen Stilepochen. Obwohl die Stadt im zweiten Weltkrieg großen Zerstörungen ausgesetzt war, wurden viele historische Gebäude verschont oder fachgerecht wieder aufgebaut.

Unsere Tipps, was man sich nicht entgehen lassen sollte, lest ihr hier!

Wir haben unseren Rundgang bei der Semperoper gestartet, die als eine der schönsten Opernhäusern weltweit gilt. Es zeigt sich schnell warum: das Gebäude hinterlässt einen tiefen Eindruck, wenn man davor steht. Insgesamt musste die Oper zweimal wiederaufgebaut werden (Brandkatastrophe 1869, Luftangriffe 1945). Steht man davor, dann merkt man davon gar nichts mehr. Sie hat noch immer die altehrwürdige Ausstrahlung, als wäre sie schon immer auf diesem Platz gestanden.

Auch den Dresdner Zwinger durften wir natürlich nicht auslassen - er zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten von Dresden. Der Innenhof ist ein wunderschöner Garten mit vielen Brunnen. Einen besonders guten Blick hat man, wenn man oben vom Balkon hinunterschaut. Natürlich hatten nicht nur wir die Idee den Garten zu besichtigen, es waren leider noch sehr viele andere Touristen unterwegs. Im großen Gelände fällt das aber gar nicht so gut aus.

Nächster Programmpunkt war das Residenzschloss, das im 15. Jahrhundert entstand. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges brannte das Bauwerk bis auf die Grundmauern nieder - der komplette Wiederaufbau dauerte bis 2010. Auch hier wurde ein wirklich toller Job gemacht! Im Schloss gibt es einige Museen zu bewundern, für die wir diesmal nicht genug Zeit hatten :)

Besonders beeindruckt hat uns auch der Fürstenzug, der hinter dem Residenzschloss zu finden ist. 101 Meter lang ist das übergroße Porzellanwandbild, auf dem die Herrscher des Hauses Wettin dargestellt wurden.

Auch der Kathedrale Sanctissmae Trinitatis, der Frauenkirche, dem Kulturpalast, der Festung Dresden und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten haben wir einen Besuch abgestattet und viele Fotos mitgebracht! Eines ist klar: ein Ausflug nach Dresden lohnt sich in jedem Fall. Wir waren  nur einen Tag in Dresden unterwegs - das ist eigentlich viel zu wenig. Man sollte wohl mindestens 3 Tage einplanen um die Stadtin aller Ruhe erkunden zu können :)

- Alex Sprachmann

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Hof und Turecek - Dresden
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